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Enthral: The Mirror’s Opposite End (Re-Release) (Review)
| Artist: | Enthral |
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| Album: | The Mirror’s Opposite End (Re-Release) |
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| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Black Metal |
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| Label: | Vic Records | |
| Spieldauer: | 63:57 | |
| Erschienen: | 29.10.2025 | |
| Website: | [Link] |
Mit ihrem Zweitwerk „The Mirror’s Opposite End“ integrieren ENTHRAL die symphonischen Aspekte ihres Sounds ein wenig runder in ihre Songs, sodass sich etwaige Bandassoziationen weg von NAGELFAR hin zu alten DIMMU BORGIR (dass das Originalalbum 1998 bei HOT Records erschien, welches im Besitz von Shagrath war, ist dabei fast zu klischeehaft) verschieben.
Im Vergleich zum Debüt scheint der Fokus vermehrt auf Stimmung gelegt worden zu sein, denn selbige wirkt hier noch etwas zusammenhängender, wobei sich eine allgegenwärtige Melancholie durch die Melodien schleicht.
Gleichzeitig fehlt es diesem Re-Release ein wenig am klanglichen Druck, um die Ansätze von Pomp und Black-Metal-Grant passabel in Szene zu setzen. Stattdessen atmet die Musik jenen frostigen Rumpel-Charme, der auch das Originalalbum auszeichnet. Dabei stellt sich zwar die Frage nach dem Sinn hinter diesem Re-Release, aber um ENTHRALs Musik erneut einem breiteren Publikum zu kredenzen, eignet sich diese Neuauflage durchaus.
Als ein potenzielles Alleinstellungsmerkmal des Sounds, den ENTHRAL hier präsentieren, stellt sich derweil die Keyboardarbeit heraus. Denn Stian Aarstad spielt songdienlich, ohne Kitsch-Teppiche auszurollen und vermag mit seiner Arbeit vermehrt Atmosphäre zu erzeugen, anstatt klassischen Melodien zu folgen.
Damit behält der Black Metal von ENTHRAL seine Schärfe bei, entwickelt aber dennoch eine zusätzliche atmosphärische Ebene die für mehr Drama sorgt.
FAZIT: ENTHRALs „The Mirror’s Opposite End“ macht in dieser Neuauflage ein gute Figur und zeigt den Entwicklungsschritt, den diese Norweger mit ihrem zweiten Album vollziehen konnten, erneut auf. Der Charakter des Obskuren haftet der Band zwar auch hier noch an, ebenso wie sich der Abstand zu (heutigen) Szenegrößen wie DIMMU BORGIR oder EMPEROR mitnichten verringert konnte. Aber auch dieses Album hat als passables Werk aus der zweiten (oder dritten) Reihe des Genres einen gewissen Reiz.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- When the Sky Touched the Earth
- In Passion Swept
- Weltschmerz
- The Sins of Man
- Salvation Mother
- Monochrome
- The 9th Sphere
- Call of the Horned Piper - The Sabbat Song
- The Leper Play
- Bass - Martin Rafoss
- Gesang - Kjetil Hektoen, Ingrid Skretting
- Gitarre - Gunnhild Bratset, Espen Simonsen
- Keys - Stian Aarstad
- Schlagzeug - Kjetil Hektoen
- Sonstige - Martin Rafoss (Cello)
Interviews:
-
keine Interviews
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